Karl Peter
Kunststoffe GmbH
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66981 Münchweiler
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PVC

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Polyethylen

PVC - Polyvinylchlorid


nach DIN 4102 B1
PVC gehört in die große Gruppe der Thermoplaste. Ohne Weichmacher verarbeitet wird es als  Hart-PVC bezeichnet.
Durch den Chloranteil ist es schwerentflammbar nach DIN 4102 B1. Es hat je nach Zuschlagstoffen eine Dichte von
1.38 - 1.7, der E-Modul liegt zwischen 26000 und 32000.
Hart-PVC ist ein hervorragender Werkstoff für Rohre und Profile im Temperaturbereich von 0 bis +70°C.
Durch Zusatz von Schlagzähmachern kann PVC bis minus 40 Grad eingesetzt werden.
Die Farbpalette reicht von glasklar bis gedecktfarbig mit hohen Füllstoffanteilen. Die mechanische Bearbeitbarkeit ist sehr gut.
Auch Lackierungen mit Acrylfarben sind sehr haltbar und witterungsbeständig.
Hart-PVC besteht zu 43 % aus Kohlenwasserstoffen und zu 57 % aus dem Element Chlor.
Hart-PVC lässt sich, wie die meisten Thermoplaste, ohne nennenswerten Qualitätsverlust mehrmals verarbeiten.
Es hat deshalb eine hervorragende Recyclingquote. Wir verarbeiten monatlich ca. 100 Tonnen Recyclingmaterial aus dem Kreislauf
von Kunststofffenstern zu vollwertigen Neuprodukten. Da  Hart-PVC Rezepturen für den Einsatz im Fensterbereich,
durch Zusatz von Modifiern besonders schlagzäh und lichtbeständig eingestellt sind, ist dieses Recyclingmaterial qualitativ hochwertig
einzustufen. Außerdem ergibt sich, besonders bei großen Querschnitten, ein nicht unerheblicher Preisvorteil.
Durch Zusatz geeigneter Weichmacher wird PVC auch zu elastischen Artikeln wie Infusionsschläuchen, Kabelummantelungen usw.
in großem Umfang verarbeitet. In diesem Fall spricht man von Weich-PVC.